Die Alternativen zum normalen Zucker

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, zum Süßen auf normalen Zucker zu verzichten. Es gibt zahnfreundliche Zucker, Zucker-Austauschstoffe und Intensiv-Süßstoffe. Über all diese Stoffe ist bereits viel geschrieben und diskutiert worden und es herrschen viele unterschiedliche Meinungen. Also: Nehmen wir sie mal unter die Lupe. Zahnfreundlicher Zucker Es klingt paradox, stimmt aber. Es gibt tatsächlich Zuckerarten, die zahnfreundlich sind. Die sind auch nicht in einem Labor erfunden worden, sondern von der Natur. Palatinose™ (Isomaltulose) ist so ein Zucker, der in kleinen Mengen in Honig und Zuckerrohrsaft vorkommt. Ein Palatinose™-Teilchen besteht aus je einer Glukose- und einer Fruktoseeinheit. Das Besondere ist die Verbindung zwischen diesen beiden Einheiten. Die ist nämlich so stabil, dass sie im Mund nicht von den Kariesbakterien geknackt und der Zucker deshalb nicht verstoffwechselt werden kann. So kann auch keine Karies entstehen.

Weitere Vorteile von Palatinose™ sind:
• eine niedrige Wirkung auf den Blutzuckerspiegel
• ausgewogenere und länger anhaltende Bereitstellung von Glukose (Energie) -> ideal für Sportler
• eine höhere Fettverbrennung -> macht also weniger dick
• selbst beim Genuss großer Mengen entsteht keine abführende Wirkung

Palatinose™ finden Sie bei ZAHNFREUNDCHEN in allen Schokoladenprodukten.

Sie wollen mehr über Palatinose™ erfahren? Dann klicken Sie hier:
Palatinose Info-PDF Download
(Quelle: Beneo palatinit GmbH, Für Ernährungsexperten geeignete Informationsbroschüre)

Zucker-Austauschstoffe

Zucker-Austauschstoffe werden landläufig oft mit Intensiv-Süßstoffen verwechselt und in einen Topf geworfen. Sie sind jedoch grundverschieden.

Das Wichtigste vorweg: Zucker-Austauschstoffe werden allesamt aus Naturprodukten gewonnen. Bei der anschließenden Weiterverarbeitung werden die natürlichen Zuckeranteile isoliert und beispielsweise mit natürlichen Enzymen oder Wasserstoff angereichert.

Zucker-Austauschstoffe haben deutlich weniger Kalorien als normaler oder zahnfreundlicher Zucker – rund die Hälfte und sind daher auch für Diabetiker interessant. Ihre Süßkraft ähnelt der von herkömmlichem Zucker. Kariesbakterien können Zucker-Austauschstoffe gar nicht oder nur in minimalen Dosen verstoffwechseln, so dass keine Karies entstehen kann.

Was nicht unter den Tisch fallen darf ist, dass bei übermäßigem Verzehr von Zucker-Austauschstoffen eine abführende Wirkung eintreten kann – aber das wissen Sie sicher längst. Es ist im Grunde nicht anders als bei ballaststoffreichem Obst wie z.B. Pflaumen. Wie hoch die jeweilige Toleranzschwelle liegt, ist sehr individuell und schwer vorherzusagen. Bei Kindern sollte man daher ein wenig Acht geben. Ein „normaler“ Verzehr von Bonbons oder Kaugummis beispielsweise ist aber absolut unbedenklich. Das Gute ist zudem, dass sich der Körper in der Regel an diese Stoffe gewöhnt und nach und nach auch größere Mengen problemlos verzehrt werden können. Deshalb gilt: Genießen Sie Zucker-Austauschstoffe bewusst und tasten Sie sich langsam heran – dann sind Sie und Ihre Kinder auf der sicheren Seite.

Hier eine Übersicht der am meisten verbreiteten Zucker-Austauschstoffe:

Isomalt (auch Isomaltol) wird aus Rübenzucker gewonnen
Laktit (auch Laktitol) wird aus Milchzucker gewonnen
Maltit (auch Maltitol, Glucitol) wird aus Malzzucker gewonnen
Mannit (auch Mannitol)
Sorbit (auch Sorbitol) wird aus Stärke gewonnen
Xylit (auch Xylitol) wird aus Birkenrinde, Nebenprodukten der Holz verarbeiten Papierindustrie oder Resten von Maiskolben gewonnen

Zucker-Austauschstoffe finden Sie bei ZAHNFREUNDCHEN in allen Bonbons und Kaugummis.

Sie wollen mehr über Zucker-Austauschstoffe erfahren? Dann klicken Sie hier:
Isomalt Info PDF Download Austauschstoffe Info PDF Download
(Quelle: Beneo palatinit GmbH, Für Ernährungsexperten geeignete Informationsbroschüre)

Intensiv-Süßstoffe

Sie haben keinen natürlichen Ursprung, sondern wurden vom Menschen entwickelt. Ihre Süßkraft ist bis zu 1.000mal höher als normaler Zucker. Wenige Milligramm reichen bereits aus. Am häufigsten werden Intensiv-Süßstoffe zum Süßen von Getränken eingesetzt, da hier (im Gegensatz zu Bonbons) nicht Masse und Textur eines Zuckers oder Zucker-Austauschstoffes benötigt werden. Würde ein Bonbon nur mit Intensiv-Süßstoffen hergestellt werden, hätte es in etwa die Größe einer Haarspitze.

Intensiv-Süßstoffe haben praktisch keine Kalorien und sind daher für Diabetiker bestens geeignet.

Bei hohem Konsum von Intensiv-Süßstoffen kann es passieren, dass sich die Kariesbakterien auf diese Stoffe einstellen und irgendwann zu verstoffwechseln beginnen. Eine leicht kariogene Wirkung kann dann nicht mehr ausgeschlossen werden. Die beigesetzten Mengen in unseren Süßwaren sind jedoch so gering, dass Sie sich darüber keine Sorgen machen müssen.
Intensiv-Süßstoffe finden Sie bei ZAHNFREUNDCHEN nämlich nur in Kleinstmengen zur Unterstützung der Süßkraft in Bonbons und Kaugummis. 

 

Und was ist mit Stevia?

Stevia ist sozusagen der einzige Intensiv-Süßstoff mit natürlichem Ursprung. Er wird aus der Pflanze „Stevia rebaudiana“ gewonnen. Bislang war Stevia in der EU nicht als Lebensmittel zugelassen. Doch nun hat die EU-Lebensmittelbehörde grünes Licht gegeben. Es ist also gut möglich, dass Sie bald bei ZAHNFREUNDCHEN Süßwaren finden, die auch mit Stevia gesüßt werden.